Gerhard Laukötter's Blog

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Schmetterlinge weinen nicht! Ich trödle hin und wieder gern Nach alten schönen Sachen. So finde ich – aus nah und fern – Was Künstler fertig machen. Der letzte Fund ist noch ganz frisch – Seit gestern erst mein eigen Ein seltsam Stück vom Flohmarktisch, das möchte ich euch hier zeigen. Es war ein Bild – verblüfft mich sehr. Hatte derart nie erblickt. Kam wohl von Afrika weit her Die Machart sehr geschickt…. Weiterlesen

Schwein gehabt … Am Montagmorgen um halb acht Kreuzte ein Viehtransporter mich. Eine lebendige Schweinefracht Näherte dem Schlachthof sich. Eng eingepfercht im Laderaum Durch Lüftungsschlitze oxidiert Da endet Schweinchens Lebenstraum Blassrosa Körper ängstlich friert. In einer Stunde ist wohl alles vorbei Elektroschockiert – zu Tode tranchiert Es hängen die Hälften gedärmefrei Am Haken – dann wird portioniert Im Akkord das arme Schwein. Die Ware sofort gleich etikettiert Vom Filetstück bis zum Eisbein… Weiterlesen

Wilde Bienen Mit den ersten Sonnenstrahlen So um Ostern im April. Öffnen sich die Blütenschalen. Locken Bienen an das Ziel. Ein Jahr lang hat es gedauert Von dem Ei bis zum Insekt. In der Röhre eng gekauert Hat die Larve tief gesteckt. Aus den Kammern kriechen Bienen Meistens braun mit reichlich Haar. Diese Tiere sie verdienen Unsre Achtung immerdar. Als Bestäuber aller Blüten Sorgen sie für Samengut. In den Löchern, wo sie… Weiterlesen

Horch, was kommt von Süden rein! Horch was kommt von Süden rein – Ach das freut uns ganz gemein: Mediterranes Potpourri Hatten wir bisher noch nie. Bunte Falter und Libellen nun an unsren Türen schellen. Winter warm und Sommer trocken, das kann sie nach Deutschland locken. Im Süden wird es bald zu warm Ihr Lebensraum dann wüst arm. So manche Pflanze, manches Tier Versucht sein Glück im Norden hier. Bei uns da… Weiterlesen

Da tanzt der Bär… Manege frei! – kenn ich aus Kinderzeiten. Da kamen bunte Wagen in die Stadt hinein. Als die Plakate klebten – ja da freuten Wir uns auf Clowns und ihre Streiterein. Der Zirkus war Traumwunderwelt. Wir saßen dort mit feuerroten Backen. Keine Nummer gab`s, die nicht gefällt. Angst saß dabei uns oft im Nacken. Jongleure, Tänzer und auch Akrobaten die zeigten ihre große Zirkuskunst. Der dumme August warf schließlich… Weiterlesen

Sieben Millliarden Auf dem frühen Weg zur Arbeit erfuhr ich sie: Die abnorme Zahl der humanen Fortpflanzungbiologie. Wenn um zwölf Uhr mittags uns die Stunde schlägt, Sich auf Erden der 7 milliardenste Homo bewegt. Die Bibel sagt: Macht euch die Erde untertan! Das hat die Menschheit wohl reichlich getan. Mit sieben Milliarden ist noch lange nicht Schluss: In Afrika und Asien schießt der Geburtenüberschuss. Gutes Wasser wird knapp in der dürren Welt…. Weiterlesen

Lieber Biber Im Kinderlied, ja das vom Biber,  hat dieses Tier nur ständig Fieber! Auch wissenschaftlich immer wieder heißt unser Nager Castor fiber! Sein Pelz und Fleisch war‘n so beliebt, dass es das Tier fast nicht mehr gibt. Der einst so scheue, starke Fäller er duftet nicht mehr auf dem Teller. Doch ohne jeden Castorzweifel gibt es den Biber in der Eifel. Vor zwanzig Jahren kehrt er zurück und fand im Hürtgenwald… Weiterlesen

Klimawandel Schon seit Jahren wird gemessen jedes Zehntel Celsius. Wärmegrade Gletscher fressen. Eisbär um sich fürchten muss. Auch in unseren Gefilden ändert sich so mancher Lauf. Öfter tauchen Mückengilden seuchend aus dem Süden auf. Schmetterlinge, die einst zogen herbstgekühlt gen Süden hin, sind erst gar nicht mehr geflogen streichen Flüge aus dem Sinn.

Corbicula oder die Invasion der Körbchenmuscheln Ich traf sie jüngst am Sonntag ziemlich vorbereitet. Eine Kanuexkursion zur Lippe hat mich zu ihnen geleitet. Die südostasiatische Körbchenmuschel Corbicula Lebt im Vater Rhein inzwischen schon über 20 Jahr. Im Sandbett des Flusses stecken die Muscheln sehr gern. Ihre ursprüngliche Heimat ist wirklich sehr fern. Sie kam nach Nordamerika über den Schiffsverkehr. Vielleicht dann nach Europa – das weiß keiner mehr. Im Rhein angekommen da… Weiterlesen

Fahrlässige Tötung Die feucht und warme Märzennacht hat Kröten gleich den Tod gebracht. Aus Erdenlöchern rausgekrochen sind sie am Reifendruck zerbrochen. Es ging ihr Weg nur zum Gewässer. Sie kennen es ja auch nicht besser. Dort findet stets die Hochzeit statt. Doch Autos walzten Kröten platt. Die erste Kröte ist halbiert. Die zweite ihr Gedärm verliert. Der Kopf der dritten dekapitiert. Die vierte völlig mazeriert.