Gerhard Laukötter's Blog

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Vor dem Räumkommando Alle Jahre wieder… kommt der Unterhaltungstrupp vorbei, schneidet im Graben alles nieder, macht den Abfluss wieder frei. Der Graben entwässert die Felder sonst wird sumpfig hier mancher Fleck. Früher standen hier Auenwälder, die sind schon seit langem weg. Nun fehlt auch noch das Wasser- der Graben wird arbeitslos. Doch es war hier wirklich schon nasser. Wo bleibt all das Wasser bloß? All die letzten Jahre fehlte oft Regen reichlich… Weiterlesen

Wenn ein Wenn ein…. Wenn ein Nashorn auszusterben droht, dann sieht sogar ein Teil der Menschheit rot. Wenn irgendwo im Boden eine Moosmilbe endgültig verreckt, hat sie der Mensch zuvor vielleicht nicht einmal entdeckt. Wenn eine Orchidee zum letzten Mal erblüht, wird von Pflanzenliebhabern entrüstet mitgefühlt. Verschwindet an anderer Stelle ein eher unscheinbares Gras, nahezu unbemerkt geschieht das. Wenn ein schillernder Falter nicht mehr segelt, Rote Listen seine Ausrottung regelt, sind einige… Weiterlesen

Haubenlerchen Eigentlich war es ein Stück Unland. Denn niemand zur Zeit wohl fand eine Nutzung für dieses karge Erdenstück. Nicht nur ein Vogel fand hier sein Glück. Weit nach Südeuropa musste ich reisen, um solch eine Brache ehrlich zu preisen. Stand an diesem Ort irgendwann ein Haus? Wann kamen die Planierraupen heraus? Wurde alles dem Erdboden gleich gemacht – damit die Natur wieder kommt und langsam lacht? Spärlich sprießt etwas an Vegetation…. Weiterlesen

Kornblumenblau Kornblumenblau, wohin ich auch schau, sind die Feldraine geschmückt, wenn es mir glückt, sie noch zu finden. Denn Blühsäume schwinden schnell wie das Gletschereis – denn das Klima bleibt heiß. Als kleiner Knirps waren die Felder noch bunt. Schnell hielten meine Hände einen Bund aus Kornblumen, Kamille und Mohn. Er war als kindlicher Lohn für die liebe Mutter gedacht. Sie hat so dankbar gelacht. Heute finde ich das Kornblumenblau umglitzert vom… Weiterlesen