Gerhard Laukötter's Blog

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Wildnis zulassen Die Natur lebt eigene Gesetze Entwickelt Regeln, verknüpft Netze. Wo sie alleine nur gestaltet, Urwald und Wildnis sich entfaltet. In menschgeprägten Weltkulturen verlieren sich die freien Spuren. Planung regiert im Siedlungsraum – Landwirtschaft ist kein Ökotraum. Wir brauchen viel an Infrastruktur Dazwischen bleibt dann Restnatur. Selbst Wälder müssen Profit bringen, Wenn Rohstoffpreise höher springen, wird Holzzuwachs zum Wirtschaftsmaß – Ein Baum wächst nicht mehr nur zum Spaß. Die Welt soll… Weiterlesen

Sind fünf Hektar okay? Die Politik im ganzen Land Setzt stets auf Wachstum und Wohlstand. Wirtschaftsblüte das ist klar Wird gefördert Jahr um Jahr. Hierfür braucht man neue Flächen, die den Umsatz wieder brechen. Industrie und viel Gewerbe Schmücken Zukunft bringen Erbe. Konjunktur braucht dazu Flächen – Sie wird Wiesen, Felder schwächen. Jeden Tag geht hier verloren, was als Schöpfung einst geboren. 15 Hektar sind Bilanzen, wenn Konjunkturen richtig tanzen. 22 Prozent… Weiterlesen

Teller oder Tank? Seit Tagen lichtet sich das Land. Der Maisforst wird geschnitten. Der Blick prallt nicht mehr an die Wand Er hat so lang gelitten. Übers Gerstenfeld da schau ich her – Seh weite Horizonte Der Mais macht mir die Bilder schwer, Weil er sich so hoch sonnte. Mit High-Tech geht es nun ans Werk Wird Stangenwald gefressen. Die Biomasse wächst zum Berg – Erträge bald gemessen. Wo geht er hin… Weiterlesen

Die Kirche im Dorf lassen? Lang ist`s vorbei, dass man die Kinder Behandelte wie arme Sünder, denen noch die Taufe fehlte und Glaube sie noch nicht beseelte. Binnen einer Woche wurd das Kind – Wenn alle bei der Feier sind – Ganz in die Kirche aufgenommen So ist das wohl unter den Frommen. Wenn Kind dann brav getaufet ist, bleibt es ein Leben lang ein Christ. Die Glaubensregeln sind recht hart. Freiheiten… Weiterlesen

Der Pflug der bösen Tat Ist der Erntetag gekommen, schaut der Boden ganz beklommen Pflüge werden wieder blitzen – Furchen in die Erde ritzen. Alles, was noch oben war, wird beerdigt Jahr für Jahr. Der Acker ist es längst gewohnt, dass man ihn selten nur noch schont. Wenn Bauern ihn wieder mal pflügen, sie guter Praxis nur genügen, Das Wenden von dem Bodenreich Kommt immer wieder – immer gleich. Tausendmal mit blankem… Weiterlesen

Wegbeschreibungen Wir machen den Weg frei! spotteten die Herbizide und hielten ihr tödliches Versprechen! Auf diese Steine können sie bauen! – und danach endlos auf Versiegelung schauen! Aus welchem Pflaster besteht eigentlich der Weg zum Erfolg? Wer sich auf Abwege begibt, der verlässt den Pfad der Tugend! Seitenwege regen zu Seitensprüngen an! Einweg oder Mehrweg? das fragt sich die Flasche. „Ich bin dann mal weg“, rief der Pilgerpoet Harpe und kam als… Weiterlesen

Leben will Boden! Wie viel von unserer tollen Welt Haben wir für immer schon entstellt? Wenn Menschheit noch mehr Flächen braucht, damit für sie der Schornstein raucht, dann fragt sich alle Kreatur: Wo bleibt für uns der Boden nur? In Straßenschluchten unserer Städte Hat Boden wenig Lebensstätte. So gründlich ist hier asphaltiert und Pflaster wird grau etabliert. Gottlob entstehen auch mal Risse Urban gedüngt durch Hundepisse.

Da mach ich mich vom Acker… Die Wintergerste reift zu früh Nach regenlosen Zeiten. Der Mais gibt sich seit Tagen Müh, Sein Blattwerk auszuspreiten. Kartoffeln zeigen welkes Stroh Lässt Knollen kaum erstarken. Der Rapsertrag stimmt auch nicht froh – Heu lässt sich spärlich harken. Die Landwirtschaft braucht Höchstertrag – Sonst gibt es nichts zu erben. Auch wenn es nur am Wetter lag, droht weiter Höfesterben.

Die Haut der Erde Die Haut der Erde kann ich kaum beschreiben. Sie zeigt lebendig sich am fernen Ort. Wo Ozeane Meeresgründe reiben, setzt fernste Vita abgrundtief sich fort. Beherrscht vom Wasser hab ich Hautprobleme. Was ist beim Meer denn wohl die Erdenhaut? Wenn ich jedoch die Kontinente nehme, ist mir die irden Haut schon fast vertraut. Dort, wo Natur blieb, treibt ein stetig Wachsen. Die Haut erbaut sich ganz aus sich… Weiterlesen

Gartengräber Eigentlich ist der Mensch doch schlau. Der Mann ein wenig – um so mehr die Frau. Was Menschheit an Kultur geschafft, das ist ein Akt der Schaffenskraft. Die Zeit als er noch als Nomade Belastete oft seine Wade, die ist vorbei seit langer Zeit, zum Siedeln war der Mensch bereit. Zugleich oder nur etwas später. Da ackert er und wurde Jäter. Als Mensch auch noch erfand den Spaten, war das der… Weiterlesen