Kinderreich

Kinderreich

Frosch, Libelle, Wasserfloh –
fertig ist der Tümpelzoo.
Nur wenig Wasser reicht schon aus
fürs fröhlich feuchte Freudenhaus.
Mit warmer Sonne reich beschienen
das lockt die Mücken, Wasserbienen.
Bald auf dem Wasser herrlich tanzen
die jungverliebten Wasserwanzen.
Den Grasfrosch drückt schon früh die Lust.
im Februar nimmt er zur Brust
sich seine Fröschin hier am Teich
und flirtet bis zum ersten Laich.
Auch Molche spielen Kavaliere
zur Hochzeit lasterhafte Tiere.
Mit Düften werben sie die Braut,
die so betört, nur ihn anschaut. Weiterlesen

Frühlingserwachen

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Frühlingserwachen

Das Wintereis schmilzt weich dahin
an letzten Februartagen.
Jetzt wandelt sich der Vögel Sinn
verliebt beginnt das Jagen.
Schneeglöckchen läuten blütenweiß
schon lang den Frühling ein.
Krokusse sprießen bunt im Kreis.
Ein Käfer sonnt am Stein.
Wenn milder Regen Nächte nässt,
beginnt das große Wandern.
Der Grasfrosch sein Versteck verlässt
stößt hüpfend auf die andern. Weiterlesen

Hühnerkükenglücksgefühle

P1100665Hühnerkükenglück

Irgendwann im Sommer ist es soweit:
eine Henne wird gluckig, ist zum Brüten bereit.
Sie wärmt das Gelege nun über Tag und bei Nacht
Nach drei Wochen langer Sitzung ist es dann vollbracht.
Mit dem Eizahn wird von innen die Schale gesprengt.
Das Küken lebte dort ziemlich eingeengt.
Aus flauschigen Federn piept es sogleich.
Sie erkunden sofort schon das Erdenreich.
Die Mutter ist besorgt macht die Flügel breit.
Die Küken schlüpfen drunter unters Flügelkleid.
Die Henne hat als Mutter ihre Sprache moderiert –
ganz neue Töne für die Kinder werden ausprobiert.
Da ist eine helles Locken, damit zeigt sie an,
dass sie einen leckeren Fund hat getan.
Den legt sie den Kleinen vor den Schnabel hin.
Selbst ihn zu fressen, kommt ihr nicht in den Sinn.
Die Küken wachsen schnell – denn ihre Mutter sorgt gut.
Sie hat von der Kinderliebe reichlich im Blut. Weiterlesen

Eiansichten

P1150221Das Ei an sich lebt überall
die Form dafür in Riesenzahl.
Wenn wir für uns an Eier denken,
wir das meist auf das Huhn beschränken.
Das teuerste Ei liefert fürwahr
ein Fisch der Stör: den Kaviar.
Wenn Stubenfliegen jedoch Eier legen,
dann haben wir bald was dagegen.
Wenn Adebar der Storch hier nistet,
wird Eierzahl gern aufgelistet.
Eine Kamera ihre Linse lenkt,
wenn Ei sich aus Kloake senkt.
Auch Frösche sind sehr eigeprägt.
Sie werden stets ins Wasser gelegt.
Dort quillt der Laich zu großen Ballen,
findet im Naturschutz stets Gefallen.
Wenn die Mücke ihre Eier legt,
dann sind wir meistens aufgeregt.
Ein jedes Weibchen, das hier schlüpft,
wird mit dem Stechen bös verknüpft.
Das Ei ist auch ein Stück Kultur.
Ich denke da an Ostern nur. Weiterlesen