Späte Winden

Späte Winden

Zehn Tage noch dann der November graut
Doch wenn mein Blick in den Vorgarten schaut,
dann glaube ich nicht an düstere Tristesse
Ein Windenmeer lockt vielmehr mein Interesse.
In wunderbar pastellierten Tönen
wollen hier Ranken die Augen verwöhnen.
Ganz groß, dabei hauchzart sind die Trichter,
in die fallen hinein nun die Sonnenlichter
Man glaubt, man schwebt im Sommertraum.
Doch herbstlich ist ja schon längst der Raum.
Wie kommt es nur zu den so späten Blüten?-
Sie müssen ein besonderes Geheimnis hüten.
Fürwahr da gibt es eine kurze Geschichte,
über die ich heute hier gern berichte.
Beim Aufräumen von einem maroden Bienenhaus
kam Liegengebliebenes wieder heraus. Weiterlesen