Gerhard Laukötter's Blog

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Dahinter? Zum wievielten Mal stand ich da und sah zum klaren Sternenhimmel empor diesem riesigen Tor vom Horizont zum Zenit. Eine endlose Weite Länge und Breite sind irdene Maße für eine Milchstraße verlieren sie ihren Gebrauchswert. Wem das All gehört, wissen wir nicht. All das Sternengelicht, das ich in dieser Nacht sehe, ist vielleicht eher noch Nähe. Kein Mensch erreicht je einen Stern.

Im Gartenhaus Im Gartenhaus steckt nur ein Raum. Doch dieser zündet mir viel Traum. Ich sitze zwischen tausend Sachen, die meinen Sinn zufrieden machen. Für andere ist das schierer Graus – für mich dagegen Heim im Haus. Durchs Fenster schau ich auf den Teich, der quillt zur Zeit so pflanzenreich, dass Wasser ist fast ganz versteckt: ein Blättermeer alles bedeckt. Auf der anderen Seite fällt mein Blick gerade auf ein Weidenstück. Dort… Weiterlesen

Grönland von oben? Ich fliege hoch durch kalte Luft – von Weitem eine Möwe ruft. Unter mir liegt blankes Eis schattiert in sich in mattem Weiß. Ich sehe Spuren weit gezogen. Die Fährten machen einen Bogen vorbei an einem großen Leck. Unsicher ist hier mancher Fleck. Das Eis scheint vielerorts gebrochen. Kein Seehund hat sich hier verkrochen. Auch späh ich lange in die Ferne. Den Eisbär sähe ich allzu gerne. Kein Tier… Weiterlesen

Spielzeug Der Mensch er hasst die Langeweile. Als kleines Kind sucht er bald Teile, mit denen er was machen kann – so er zu spielen dann begann. Spielzeug gibt es an jeder Stelle. Die Idee zum Tun ist eine Quelle, aus der das Spiel an Sinn gewinnt und glücklich wird hier jedes Kind. Das Wasser ist als Stoff ganz toll. Ein Becher der wird immer voll, um ihn dann wieder leer zu… Weiterlesen

Bärenmärchen Vor meinen Augen liegt ein Bild vom Wesen her ein wenig wild. Fünf Bären trotten durch den Schnee suchen etwas, was ich nicht seh. Das Bild ist jüngster Trödelfund. Die Märkte sind ja ach so bunt, dass man etwas nach Hause nimmt, wo Preis und Leistung einfach stimmt. Der Bilder habe ich genug. Doch da ist dieser Selbstbetrug. Da möchte man doch längst verzichten und nicht die Schätze noch verdichten. Die… Weiterlesen

Schweinische Träume Im zweiten Schlaf hat ich den Traum, dass mir im Bach – man glaubt es kaum – ein rosarotes Ferkelkind im Wellentempo sehr geschwind ganz munter in die Arme schwamm – triefnass ich in Empfang es nahm. Es äugelte mich freundlich an. Ein helles Grunzen ich vernahm. Da war es schon um mich geschehn – Wie sollte das nur weitergehn? Sollt ich jetzt Schweinchenmutter werden? Das Ferkelwohl nur nicht gefährden,… Weiterlesen