Gerhard Laukötter's Blog

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Wasserräume Allerkleinste Wasserköpfchen füllen grad die Regentröpfchen. Blätter formen Trichtertüten, die nur wenig Wasser hüten. Auch in mancher Wagenspur findet Wasser zur Natur. Einige der schönsten Pfützen sollten wir vor Schaden schützen. Mancher Graben ist so feucht, dass der Grasfrosch sogar laicht. Werbeanzeigen

In den Teich gesetzt Sag mir, wo die Teiche sind? Wo sind sie geblieben? Früher spielte ich als Kind dort mit alten Sieben. Sag mir, wo die Tümpel sind? Wo sind sie geblieben? Wenn ich heut die Stellen find, sind Häuser drauf geschrieben. Sag mir, wo die Weiher sind? Wo sind sie geblieben? Grast seitdem so manches Rind auf drainierten Wiesen.

Ein Bach Ein Bach wird aus der Tiefe wach. Aus irdenem Schoß Wasser abfloss – die offene Stelle eine Quelle. Kalt und klar seit 10 000 Jahr rinnt ein magerer Strahl stetig ins Tal. Aus der Unterwelt da hält sich kaum ein Tier im ersten Lichte hier. Wer hier lebt am Moos oder Steine klebt, ist mit Wenigem zufrieden. Kieselalgen werden abgerieben. Ein morsches Blatt wird verdaut, Totholz zerkaut. Die Lebensraumstube ist… Weiterlesen

Altarmer Gesang Von dem Flusse längst verlassen liegt ein Altarm träge hier. Schilfröhricht in dichten Massen schafft ein schirmendes Spalier. Doch ich will das Wasser sehen, wie es spiegelt Sonnenlicht. Muss wohl Trampelpfade gehen, mancher Halm dabei zerbricht. Plötzlich hör ich lautes Singen Vogellied in reinster Kunst. Diese Töne herrlich schwingen wie vom Schicksal eine Gunst.

Herbstteich Vernebelt liegt in düstergrauen Schleiern Der schwarze Teich ganz nah am Waldesrand. Manch braunvergilbtes Blatt hängt ziemlich bleiern, seit Morgentau die alte Haut bespannt. Nur zögernd lösen sich die feuchten Schwaden, bis Sonnenlicht bricht schwach und fahl hindurch. Ein zarter allzu langer Spinnenfaden zerreißt im Sprung vom allerletzten Lurch. Bis Mittag steigen mild die Wärmegrade. Sie bringen Großlibellen noch einmal in Schwung. Ihr Abschiedsgruß ist schön doch jammerschade. Im reifen Herbst… Weiterlesen