Gerhard Laukötter's Blog

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Septemberfrühling Der Tag, als endlich doch der Regen kam – nachdem die Dürre fast schon alles Leben nahm – liegt nun gut drei, vier Wochen wohl zurück. Das ersehnte Wasser war wie purstes Glück. Auch Tage später fielen noch etliche Tropfen Sie konnten den Mangel zwar nicht richtig stopfen. Doch eine Handbreit Tiefe wurde vom Boden wassergetränkt Das hat uns danach wieder Schöpfung neu geschenkt. Der Weg zum Wäldchen hin schien längst… Weiterlesen

Ins Gras gebissen Ins Gras gebissen habe ich bisher eher selten , weil für mich die Herbivorenregeln eben nicht gelten. Ins Gras gebissen, ein Hälmchen gekaut und etwas von dem süßen Zucker darin verdaut, das habe ich als Kind häufiger gemacht und vor Vergnügen gelacht. Ins Gras gebissen haben auf der Wiese nebenan all die Kühe fast von Anfang an. Wenn sie im Sommer auf der grünen Weide grasen, kommen auch noch… Weiterlesen

Im hohen Wiesengrase Vom Sonnenlicht fällt viel ins Gras Entzündet tausend Tröpfchen. Es klebt noch weiches Nebelgas An nassen Samenköpfchen. Das Wiesengras ist fast verblüht, Lässt Blatt und Frucht vergilben. Die Distel ihren Charme versprüht. Am Boden plaudern Milben. Ich blick hinein und seh nicht weit Im Meer aus Halm und Stängeln Die Morgenbrise streift das Kleid Mit schönsten Tropfgehängen.