Gerhard Laukötter's Blog

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Ins Natürliche verwildert Vor Jahren stand im Garten hier eine edle Rose von höchster Zucht. In Blütentracht war sie voller Zier von vielen Augen gern besucht. Ihr Edelreis erkrankte dann. Es trocknete bald Ast um Ast. Ziemlich tot erschien sie irgendwann. Vom Holze löste sich schon Bast. Ich wollte sie eigentlich entfernen. Da sah ich tief unten einen Trieb. So sollte ich wohl wieder lernen, dass die Natur hier anders schrieb. Werbeanzeigen

Hummelmutter Du scheinst mir gut in Futter du runde Hummelmutter. Seit letztem Jahr August ja da musst du dauerhungern bis heut – die ganze lange Winterszeit. Zu Ostern suchst du dir ein neues Nest, wo Regen dich und deinen Nachwuchs nicht nässt. Unter einem hohlen Stamm, im aufgeschütteten Steinedamm, im verlassenen Maulwurfsloch geht Kinderstube immer noch. Dein pelziger Bauch ist voller Eier von der vorjährigen Hochzeitsfeier Sie sollen nun bald schlüpfen, bis… Weiterlesen

Frühstück! Es ist grad sieben, noch kühl am Morgen da gehen Hummeln schon besorgen. Das erste Frühstück lockt knallrot dort gibt es frisches Pollenbrot. Und wie in einem Brötchenladen kann etwas Warten gar nicht schaden. Am Blütengrund ja da bedienen sich schon die ersten dicken Bienen. Zwei weitere hocken im Schweben. Für sie soll es auch bald was geben. Wer zuletzt kommt, wartet weiter oben Man muss Geduld hier richtig loben. Wenn… Weiterlesen

Raublätterig Zart himmelblaue Sterne Grüßen das Firmament. Ich seh sie immer gerne Borretsch man hier sie nennt. Der Körper ist behaart. So wird er meist gemieden. Denn Rauheit sie bewahrt Gibt so vor Fressern Frieden. Borretsch muss sich vermehren Er lebt sonst nur ein Jahr. Da Hummeln ihn verehren, besteht kaum die Gefahr, dass keine Samen reifen. Wie sie am Boden liegen Ameisen sie ergreifen – Auch wenn sie schwerer wiegen.

Traubenblau Himmelblaustes Kissen Trauben klein wie Glöckchen Locken mit Aromen Hyazinthen wissen, wie sie süß betören Bienen als auch Hummeln. Tief im Traubenwald Hört ein jeder bald Brummen hier und Summeln. Lebt ich als kleiner Wichtel dort, Dann wär für mich der blaue Ort Mein Paradies der Träume. Ich wandel durch die Räume, die einem Weinberg gleich an jedem Rebenzweig hängen die blausten Trauben, die mir Vernunft rasch rauben.

Taube Nesseln Mit weichem Rosaviolett Schmückt sie sich heute duftig nett. Zur Zeit können die tauben Nesseln Im Gruppenbild unheimlich fesseln. Gern stehen sie am Straßenrand Und machen sich dort uns bekannt. Blühende Blütenkissen Locken Hummeln, denn die wissen: An süßen Nektar kommt nur wer, der ihre Lippen öffnet schwer. Steckt dann der Kopf tief unten drin, Wartet dort reich Nektargewinn. Wie lang hat Kälte doch gereizt, An Blüten wird nun nicht… Weiterlesen