Gerhard Laukötter's Blog

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Pfützen Der Tag sah grau, Der Boden regenschwer, Da fuhr ein Traktor Einen Landweg her. Die groben Reifen Gruben sich Ganz tief ins Erdenreich. Der Weg verschlammt – Er wurde butterweich. Das Schwergewicht Riss schlimme Wunden, bald war der Wegesgrund böse zerschunden. Werbeanzeigen

Schilfe wehen Rascheln, flüstern, wispern Berührungen, die knistern, Wenn Winde Schilf durchstreifen, beginnt ein Chor zu pfeifen. Blaugrünes Blättermeer Rauscht sanft durchwühlt Meist von Nordwesten her Wird luftgekühlt. Elastisch Halme wogen. Sie pendeln weich im Kreis Und schwingen ihren Bogen Mal lauter, mal ganz leis.

Wagenspur – In der Spur es wagen? In Wald und Feld wer kennt sie nicht: Die tief gewalzte Wagenspur. Der Untergrund wird fest und dicht Als Zeugnis grober Fahrkultur. Nach Regenschauern füllen sich Besonders tiefe Dellen. Beim Wandern ja da stören mich Die Wasserpfützenstellen. Einen Bogen mach ich um sie rum, damit ich nicht verdrecke. Ein falscher Tritt der wäre dumm, Weil ich im Schlammloch stecke. An einem Tag mit Mußezeit blieb… Weiterlesen