Gerhard Laukötter's Blog

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Nach dem Regen Nach dem Regenschauer zeigen die Blumen schwere Trauer. Man könnte fast meinen: Knospen und Blüten weinen. Tränenkugeln hängen am bunten Kleid Manche platzen, zerfließen im Leid. Unter dem lastenden Wassergewicht der nasse Kelch bald zu Boden bricht. Zarte Härchen sonst wie Silberwatte fein haften am Körper, kleben gemein. Werbeanzeigen

Vor dem Erblühen Manchmal dauert es schon Tage, manchmal doch nur Stunden dann haben Blüten ihr Gesicht gefunden. Wenn grüne Knospenhüllen brechen, öffnet sich Münder fast zum Sprechen. Verborgenes kommt zögerlich ans Licht Mein Auge in die Tiefe sticht. Das Blütenkleid ist noch gefaltet. Mein Blick sich in die Teile spaltet, die diese Blume mir grad gewährt. Der Rest bleibt züchtig noch versperrt. Geheimnisvoll und doch schon offen lässt die Kuhschelle vieles… Weiterlesen

Kuhschelle In Frühlingsfreude erwarte ich Das Gesicht der Küchenschellen. Die schönen Blüten öffnen sich An kalkig warmen Stellen – Mit Kronenblätter glockenhaft Umsäumt von Silberhaaren. Aus gelben Pollen quillt die Kraft, die sich im Kreise scharen. Die Narbe zeigt sich als Vulkan, aus dem das Feuer schleudert.