Gerhard Laukötter's Blog

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Frühlingsverzögerung Wind Nordost mit Stärke drei nur wenig Wärme ist dabei. Wenn Nacht am Himmel Wolken spart, beißt Eiseskälte winterhart. Die ganze Frühlingsblumenpracht hat sich in Stellung längst gebracht. Zehn Wochen blühen Schneeglöckchen Rekordverdächtig, nicht mehr schön. Der Krokusmund regenübergossen bleibt all die Tage meist verschlossen. Die ersten Veilchen sah ich blühen. Sie werden sich vergeblich mühen, um Hummel, Biene, ein Insekt, das tief im Inneren Honig schleckt – das Pollen trägt… Weiterlesen

Lenzrosen Das blütenweiße Weihnachtskleid zeigt im Märzen grüne Reste. Der Christrosen wohl schönste Zeit war um das Christkindfeste. Die Blüte blinkte als Winterlicht In den dunkelsten der Wochen. Ihr fröhlich blankes Blühgesicht hat Wintergriff gebrochen. Die Christrose kennt bunte Schwestern. Sie blühen nun mit großer Pracht. Das feinste Weiß das ist von gestern. Ein zartes Rosa ist erwacht. Ganz üppig strahlen die Lenzrosen. hier purpurhaft, dort violett. Auch beige Töne sonnig posen… Weiterlesen

Bienenschön Nun fliegen sie wieder – zwar lockt noch kein Flieder. Doch auch die bunten Kroküsse sind nun voller süßer Genüsse. Auch die vielen Schneeglocken können immer noch verlocken. Der erste Nektar frühlingsfrisch holt reichlich Bienen an den Tisch. Wie wunderbar sind Irisblüten, die ihren Pollen kunstvoll tüten in Kronenblätter prachtgeschmückt, was Apisfräulein sehr entzückt. Sind Blumen eigentlich bienenschön? Was sie auf ihren Reisen sehn, ist eine Farbenflut an Reizen – Blüten… Weiterlesen

Schlüsselblumen Bald find ich feucht im Ufersaum dich zierlich feine Schlüsselblume. Nackt ragen Erle, Eschenbaum. Nur zögernd wärmt sich Bodenkrume. Im Märzen pocht am Frühlingstor die Primula elatior. Zitronengelb – orange im Schlund zeigt Blütenkrone sich leicht bunt. Die Blätter strahlig eingestellt Rosette grüßt die junge Welt. Tief aus den Mitten treibt ein Stiel. Aufblühen heißt sein höchstes Ziel. Primeln schmücken sehr dezent dem Auenwald sein Jugendhemd. Sind sie die ersten, die… Weiterlesen

Hast du Töne? Die ach so stumme Winterszeit nimmt lenzend bald ein Ende. Die Vögel putzen Frühlingskleid schmücken sich für die Wende. Wenn abends sinkt der Sonnenball mit Purpurfeuerröte da stimmt die Amsel wieder mal die wonnigliche Flöte. Im Dämmerlicht wellt Melodie. Die Sehnsucht möchte singen. Töne schmelzen zur Symphonie, die viele Strophen bringen. Der Buchfink schmettert kurz und hart Die Meise rufend flötet. Braunellen tirilieren zart, wie sich die Stimmung rötet…. Weiterlesen

Winterlinge Nachdem der Winter gilt verschollen Von Eis und Frost kaum eine Spur Da drängen, drücken, ja da wollen Die Frühlingsboten blühen nur. Bescheiden machen das die Glöckchen Die Blüten sauber, rein wie Schnee. Sie schließen meist ihr zartes Köpfchen Bei warmer Sonne lacht die Fee. Winterlinge lieben das Gelbe Es leuchtet satt zum Himmel hin. Bei Kornelkirschen ist dasselbe Nur winzig kleiner Schmuckgewinn.