Zwischen den Fronten

MiniererZwischen den Fronten

Die einen fressen es komplett –
Die anderen nur kleine Stücke.
Manch Blätterhunger macht kaum fett
ist heimlich aber voller Tücke.
Denn es gibt ja noch die Minierer.
Sie nagen flach im Blatt umher.
Erst zeigen sie sich als Verzierer,
Dann wird ihr Fraß nur noch Verzehr.
Im Labyrinth der Futterspuren
Such ich den kleinen Bösewicht.
Sein Kot zeichnet schwarze Konturen
Der leere Gang bringt ihn ans Licht.
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Im Blatt zu Hause

Im Blatt zu Hause

Im Regensommer wuchert Kraut,
dass alles bald recht wild ausschaut.
Es freut sich hier wohl die Natur –
Vom Garten fehlt bald jede Spur.
Das Kräuterbeet ist Sorgenkind –
Wo ich fast keinen Anfang find.
Mit Schere und mit Armeskraft
Ist bald das Gröbste dann geschafft.
Manch Kleines, was so unterdrückt,
ist wieder mehr ins Licht gerückt.
Vom Akelei wollt ich noch Blätter,
Die auch gelitten durch das Wetter,
mit grobem Griffe noch entfernen,
da konnt ich schnell noch etwas lernen.
Die Blätter waren illustriert,
da Fliegen hatten drin miniert. Weiterlesen