Gerhard Laukötter's Blog

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Am Moorsee Novemberfahles kaltes Licht Aufs Wasser fällt, wo es sich bricht. Faschinenreste ragen stumm Am Uferrand vom See herum. Kein Windeshauch lässt Wellen rollen. Kupferne Binsenhalme wollen Nicht einmal augenblicklich zittern. Das Birkengelb will nur verwittern. Ganz fern erkenn ich Silhouetten Da bilden Wasservögel Ketten. Gedämpftes Quaken schallt herüber – Die Sicht zum Ufer dunstig trüber. Es sind wohl Enten, die dort rasten. Die schwachen Klänge ja die passten Wohl einzig… Weiterlesen

Blumenerde Für den Garten ist fast alles käuflich – Gottlob kommt nur wenig aus der Natur. Der Markt wirbt heftig und auch häufig Er bleibt der Kundschaft auf der Spur. Für Blumenpracht da braucht man Erden. Die sind in Plastiksäcken abgefüllt So kann das mit dem Blühen werden Von Oberstdorf hinauf bis Sylt. Besuche ich ein Gartencenter, Erleb ich dort die pure Qual. Denn Erden grad als halber Zentner Sind feilgeboten ohne… Weiterlesen

Das Moor – hat seine Schuldigkeit getan Oh traurig ist`s übers Moor zu gehen – Nichts wabert und wankt unter den Füßen Früher da gab’s bunte Birkhühner zu sehn. Der Gagelstrauch ließ würzig grüßen. Am schwarzen Wasser hell Wollgras blinkt. Diese Zeiten sind leider vorbei. Der torfige Grund nicht mehr haltlos schwingt Kein Blaukehlchen sitzt auf dem Ei. Der Torf wurde vor Jahrzehnten geklaut Verbrannt oder in Gärten verstreut. Die feuchte Idylle… Weiterlesen