Gerhard Laukötter's Blog

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Weidegänger Mit einer Schafherde oder Ziegen auf andauernde Weltreise zu gehen spart viel Kerosine, die beim Überfliegen der Kontinente durch die Lüfte wehen. Sich nur von dem zu ernähren, was die Orte der Begegnung mir bieten, sich gegen die Globalisierung zu wehren weder ein Haus besitzen – oder mieten, das wird von 1 000 Menschen nicht einer wollen. Reiche leisten sich kostenlos die Armen. Stickoxidgiftige Autos, die auf Straßen rollen, kennen mit… Weiterlesen

Zuwachs Wer jetzt gerade im April Besonderes erleben will, der sollte seine Augen lenken und dem Geäst die Blicke schenken. Im Märzen waren Bäume leer Die Knospen drückten zwar schon schwer. Manch Strauch, manch Busch wollte erst blühn, vergaß zunächst noch jedes Grün. Nur ein paar Wochen frühlingsspäter sprießen hervor die neuen Blätter. War Baumgestalt kalt transparent, so wuchs ihr nun sein grünes Hemd. Der Zuwachs war richtig enorm. Die Sonne steigert… Weiterlesen

Vom Fleische befreit Vom Fleische befreit sind die Kirschen und Pflaumen. Ihr Süßes Gewebe erfreute die Gaumen. Zurück blieben nur noch Stiele und Steine. Der traurige Rest am Boden findet Freunde wohl keine. Manch Kirsche landete im Drosselrachen auch Starensemble machen aus jeder roten Kirschenfrucht mit ihrer Schnabelwucht ein Schlachtfeld unterm Kirschenbaum. Zum Albtraum wird das Vogelpack aus Kirschen bald nur Früchtehack Der nackte Stein bleibt unverdaut. Ein wenig blässlich er ausschaut…. Weiterlesen

Problemlos einkaufen? Wenn unprivilegierte Durchschnittsbürger einkaufen gehen, nicht allzu viel von Ökologie, Nachhaltigkeit, Umweltschutz verstehen, sind ihre Einkaufskörbe oft gänzlich gefüllt mit großen Problemen. Viele Artikel des täglichen Bedarfs weltweites Übel in Kauf nehmen. Zum Morgen braucht der normale Mensch meist Kaffee – der Arbeitslohn von Pflückern beschämt jedoch und tut weh. Vorm Aromarösten weltreisen tonnenweise frische Bohnen, weil sie in Brasiliens Bergwelt hoch oben erst wohnen. Will ich lieber eine Tasse… Weiterlesen

Eigentlich… Eigentlich haben die meisten schon fast alles, Wir müssen zuerst Müll produzieren, um neu zu konsumieren. Eigentlich haben wir schon alles, Wir müssen Weihnachtsgebäck probieren, um nicht an Übergewicht zu verlieren. Eigentlich haben wir schon alles, Wir schmücken unsere Räume weihnachtsneu, Was die Chinaimporte hoch erfreut. Eigentlich sind wir schon mehr als satt, um mal wieder Appetit zu bekommen, haben wir Exotisches zu uns genommen. Eigentlich sind wir längst glaubensentwöhnt Doch… Weiterlesen

Die Saat geht auf Als hätte eine Geisterhand – Als Sämaschine auch bekannt Die Gerstenkörner fein liniert Geometrie dabei studiert – Ein Ackerfeld wird zärtlich grün Seit hier exakte Bahnen ziehn. Die Pflänzchen schieben Blätter vor Gradlinigkeit tritt ganz empor. Das Feld ist eben, ziemlich platt, Geräte pflegten es sehr glatt. Jetzt darf hier Gerste reihig keimen Am Standort lässt sich alles timen. Wo sonst jetzt Herbstlaub sinkt und fällt, herrscht Frühlingsstimmung… Weiterlesen

Der Zahn der Zeit Überall Nagespuren Auf Schritt und Tritt Wohin ich auch blicke Die Zeit frisst mit. Das gestern noch gelbe Blatt Vom so bunten Herbst Die hungrige Fäulnis hat Es moderbraun gefärbt. Am Sturmopferbaum Wachsen Pilze und Moos Sein luftiger Lebenstraum lässt ihn am Boden los.

Blumen ohne Wiederkehr Manch ein Gärtner hat Verzehr Auf Blumen ohne Wiederkehr. Meistens ab Mitte vom April, da pflanzt er freudig, was er will. Die Auswahl auf dem Markt ist groß – Das Farbenmeer einfach famos. Da lässt sich trefflich kombinieren – Das Blaue mit dem Weiß liieren. Auch Rot und Rosa, Violett Sind arrangiert im Beete nett. Geranien und Betunien Sind meistens in der Mischung drin. Vergissmeinnicht und Margeritte Blühn ebenfalls… Weiterlesen

Bodenentwertung Was war früher in manchem Boden doch los? Das Gewimmel darin einfach famos. Was geschah denn dann bloß – Wenn der Schaden so groß? Ganz üppig reiches Bodenleben Hat es früher überall gegeben. In der Streuschicht vom uralten Wald Da wurde das Falllaub selten sehr alt. Unzählig wuselte das Geziefer Im Boden – mal flach und auch mal tiefer. Springschwanz, Milbe, Käfer und Schnecke Hausten gemein in der Bodendecke. Kleine wie… Weiterlesen

….konnte wieder Boden gut machen! In den Abendnachrichten hörte ich es: Im letzten Fernsehduell konnte Obama Wieder etwas an Boden gut machen. Das Aufeinandertreffen wurde fast Drama Der Punktsieger konnte gut lachen. Leider hat gestern Mister Präsident Dabei kein bisschen Boden gut gemacht. Denn, was das Sprichwort so benennt, hat für die Erde wenig Glück gebracht. Wenn Obama weiter so an Boden gewinnt, Kann er im Präsidentenamt bleiben. Zur Zeit lässt er… Weiterlesen