Gerhard Laukötter's Blog

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Drei Narzissen Drei Narzissen sprießen im Niemandsland hinter dem Wegesrand. Sie stehen dort einsam und leer. Niemand mehr weiß von ihrem Beginn. Wie kamen sie hierhin? Ihre eigentlichen Verwandten die standen im feuchten Auengrün. Narzissenmeere blühen gelb im Perlenbachtal in Überzahl. Diese aussätzigen Blüten hüten ihre Herkunft verschwiegen. Ihre schmucken Münder wiegen in kalter Aprilen Luft fast ohne Duft. Werbeanzeigen

Abfallfinderlohn So mancher Gärtner ist zufrieden, wenn Ordnung seinem Reich beschieden. Jeder Wildwuchs der wird scharf bekämpft, was Unkrautleben ständig dämpft. Ist Blühendes dann welk und trist, dann landet ist bald auf dem Mist. Manchmal geht diese Gartenpflege höchst zweifelhafte Entsorgungswege. Der Gartenmüll wird schon seit Jahren schubkarrenweise weggefahren. Nicht weit vom sauberen Gartenglück liegt von der Wildnis noch ein Stück. Ein krummer Weg der führt zur Brache. Manch Erdenstück wird hier… Weiterlesen

Osterlei Das Osterfest der Christenheit stellt höchsten Tag im Frühlingskleid. Die Auferstehung aus dem Grab Hoffnung auf fernen Himmel gab. Ein Osterhase – oft von Lindt erfreut die Schleimhäute beim Kind, dem man ein Märchen aufgedrückt, seitdem mit Naschwerk wird verzückt. Dass Osterhase Eier färbt,. wird noch bis heut weiter vererbt. Draußen läuten Osterglocken können Kunden kaum mehr locken. Osterglocken hell erstrahlen Narzissen schönstes Gelb sich malen. Osterfeuer seltener brennt, seit man… Weiterlesen

Blumengefühle Wenn Frühlingssonne Wärme macht, Marienblümchen dazu lacht, lässt seichter Wind die Lüfte hoffen, bleibt Tulpenkelch besucheroffen. Der Schneeglanz strahlt morgens so hell Seine Blütenstiele wachsen schnell. Zum Abend schließt sich manch Gesicht. Des Mondes Blässe sehnt sie nicht. Das Lungenkraut schaut eher bescheiden will himmelblau sein Antlitz kleiden. Doch altern seine Blütenblätter, erscheint ein Lilarot dann später. Sind Farben lauter stumme Sprachen – oder sind Wohldüfte die Sachen, über die Blumen… Weiterlesen