Gerhard Laukötter's Blog

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Rotes Kraut im Dünensand Wer seine Augen neugierig gebraucht, seine Blicke bis aufs kleinere Erdreich taucht, der findet auch im späten Lebenssegment noch viele neue Dinge, die der Sinn noch nicht kennt. Auf Texel sind viele Wanderwege aus hellem Dünensand. Nährstoffe im Boden sind nahezu unbekannt. Der Regen wäscht den Humus in tiefe Bodenschichten. Da kann er für viele Pflanzen nur wenig verrichten. Wo Sand sich ziemlich verhärtet, fest verdichtet, ein rotes… Weiterlesen

Total verwanzt Auf dem Wasser kreisend tanzen sehr geschickt die Wasserwanzen. Teich- und Wasserläufer flitzen, ohne Wasser zu verspritzen. Füße sind perfekt gebaut für des Tümpels Wasserhaut. Kurz zum Luftholen tauchen immer oben auf die Rückenschwimmer. Ihre großen, roten Augen effektiv zum Jagen taugen. Manchem wurde zum Verhängnis Notonectas scharfer Biss. Schwimmwanzen sind fast noch frecher Gelten als fiesböse Stecher. In der Gruppe attackieren, heißt für Opfer schon verlieren.

Überlebt Wenn jemand etwas überlebt, Das Schicksal Glück ins Leben bringt, Die Seele tief vor Freude bebt Und mancher Jubellieder singt. Manch Art wird selten – ist streng geschützt Wir wollen sie nicht verlieren. Die Hilfsmaßnahme, die auch nützt, dient Pflanzen wie auch Tieren. Überleben fällt nicht immer leicht Ausrottung wird geduldet. Wenn man im Zeitverlauf vergleicht, Der Mensch so viel verschuldet.

Wagenspur – In der Spur es wagen? In Wald und Feld wer kennt sie nicht: Die tief gewalzte Wagenspur. Der Untergrund wird fest und dicht Als Zeugnis grober Fahrkultur. Nach Regenschauern füllen sich Besonders tiefe Dellen. Beim Wandern ja da stören mich Die Wasserpfützenstellen. Einen Bogen mach ich um sie rum, damit ich nicht verdrecke. Ein falscher Tritt der wäre dumm, Weil ich im Schlammloch stecke. An einem Tag mit Mußezeit blieb… Weiterlesen