Verrecke, du Quecke!

Verrecke – du Quecke!

Der Bauer flucht, wenn seinen Zwecken

der Landwirtschaft die üblen Quecken

sich störend auf dem Acker mehren

Und guten Boden für sich zehren.

Die Egge reißt sie zwar in Stücke.

 Doch das bringt  eigentlich nur Glücke:

Aus jedem Rest frech auszusprossen

  und Halme kommen hochgeschossen –

ist die Devise von dem Gras.

Es halt so – drum merk dir das.

Im Garten kennen all die Quecken,

Die tief in guten Erden stecken,

auch keine Freunde, die sie lieben.

Sie leiden vielmehr unter Hieben

Von Hacke, Gabel oder Spaten,

die stechend ihre Pflicht hier taten.

Der Kampf im Garten der ist schwer.

Es hilft kaum Taktik, kein Gewehr.

Erst wenn vom Wurzelstock der Rest

Erobert ist, dann steigt das Fest.

 Die Quecke scheint danach besiegt,

 obwohl schon Samen wieder liegt

auf diesem Feld aus Gartenerden.

Jedwede Keimungen gefährden

Den Waffenstillstand – grad erreicht –

wenn Quecke sich dann wieder zeigt,

 dann stehen wir wieder ganz am Start

Das Gartenleben ist schon hart.

Verrecke Quecke einfach nur!

Du bist ein Störer der Natur.

Wo deine Art solch Wurzeln schiebt,

 bleibst du auf ewig ungeliebt.