Gerhard Laukötter's Blog

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Schöpfung Folge ich des Wassers Spur, Finde ich am Anfang nur ärmlich eine Stelle: Des Bächleins kleine Quelle. Fast schüchtern flüstert sie Und steckt doch voll Magie. Feinwellig tanzt ihr Start – Schwillt an auf seiner Fahrt. Was aus den Tiefen drängt wird oben frei verschenkt, quillt kühl, so blank und rein, küsst keusch den ersten Stein, streicht weich durch Moosgestalten, Kennt auf dem Weg kein Halten. Werbeanzeigen

Unansehnlicher Reichtum Natur kann sich im Mai gut schmücken. Sie will die Welt mit Pracht beglücken. Wiesen, Weiher, Saum und Triften Können Vielfalt bunt beschriften. Ja man kennt so seine Stellen, wo sich die Schönheiten gesellen. Narzissenwiesen in der Eifel – Sind sehenswert ganz ohne Zweifel. Knabenkräuterorchideen Wollen wir zu gerne sehen. Wenn Wollgras hell im Moor erblüht, Uns dieses in den Banne zieht. Wenn später leuchtet Heidekraut, wird das natürlich angeschaut…. Weiterlesen

Bescheiden Du kleine Quelle fern im Wald Du tröpfelst nur und bleibst sehr kalt. Du geizt mit Wasser schon seit Jahren Willst an dem guten Nass stets sparen. Deine Wohnung bleibt so blank und rein Gesäubert gar bis unterm Stein.

Fontanella Nicht viel quillt aus dem dunklen Bauch. Nur flüsternd fließt ein Rinnsal. Maistark gewürzt vom Bärenlauch Duftet das grüne Quelltal.

Feenspiegel Ein Sonnenstrahl ins Wasser sticht. Doch Schmerzen bleiben fern. Es spiegelt hell sich alles Licht Der Quelle wie ein Stern.