Gerhard Laukötter's Blog

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Es quillt Aus dem Unsichtbaren Aus den dunklen Tiefen Aus imaginären Räumen Quillt Durchsichtigkeit, Restlose Aufgeklärtheit hin zu Vollendeter Reinheit. Wasser wagt sich ans Licht Beginnt seine Tagesreise. Die zarten Wellen Überküssen den ersten Stein. Lassen losen Schwemmsand Lautlos und immerzu tanzen. Durch fein aufgestellte Mooswälder Kräuseln sich ziehende Wasserfäden.

Rohrquelle Ruhr In märchenhaften Zeiten floss diese Quelle schön. Was Menschen ihr bereiten, können wir seit Jahren sehn. Seit hunderteinundsechzig Jahren trägt diese Ruhr ihr Schicksal Mit Fassung – ganz erfahren. So will man es nun mal. Die Quelle wurd zum Denkmal – So traurig wie manch Grab. Als Todestag steht diese Zahl, an dem Natur hier starb.