Gerhard Laukötter's Blog

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Herbstschatten Oktobersonnenstrahlen – ein letztes Mal Sandalen – goldgelbe Quitten brechen – Wespen längst nicht mehr stechen. Späte Libellen tanzen. Sie haben kaum noch Chancen für einen Hochzeitsflug. Natur lebt auf Entzug. Herbstblutige Blätter fallen in kürzeren Intervallen. Sie decken Boden zu. Auch der kommt nun zur Ruh. Wolkenbäuche schieben den Regen, den sie lieben, von Westen in den Osten Plusterige Amseln kosten Fallobst, das Esser braucht, damit die Zukunft taugt.

Hirschzungenvermehrung Unter vielen großen Bäumen, die das Wachstum sichtlich zäumen, liegt ein Schattenreich der Pflanzen. Viele Farne haben Chancen ihre Blätter zu entfalten und die Schicht hier zu gestalten. Mancher Farn wird fast zur Plage. Denn sein Dickichtwuchsgehabe macht den Wald zum Sperrgebiet. Kaum einer noch Wege zieht. Blüten kennen Farne nicht. Ihr Geheimnis kommt ans Licht, wenn wir ihre Blätter drehen und auf braune Massen sehen.

Schattenspiele Schattenspiele gibt es so viele. Im rechten Lichte dazustehen sich Sonnenseiten anzusehen, das fällt nicht immer allzu leicht, weil ja der Schatten selten weicht. Im Vordergrund die Lichtgestalten sie können sich nur dort entfalten, wo sie im Focus sich befinden möglichst viel Licht auf sich da binden. Doch jeder Schein der wirft auch Schatten. Was wir noch grad erhellt uns hatten, das bildet hinten Nachkonturen, aus Dunkelheit erzeugte Spuren. Mit Fingern… Weiterlesen