In sich kehren

In sich kehren

Ganz in sich kehren,
dort Gedankenwelten mehren
Augen schließen
Dunkelheit genießen –
wenn der Blick nach innen geht,
Perspektive sich verdreht,
schaut der Geist in eine Welt,
die aus Tiefen sich erzählt.
Ganz versunken, ausgeblendet
wird aus dir heraus gesendet.
Bilder rauschen irreal,
Denkideen ohne Zahl
schießen durch fast wie Kometen.
Innen sinnen gleicht fast beten.
Einkehr drängt zur Spurensuche.
Gläsern lesen wie im Buche,
das das Licht des Tages schließt. Weiterlesen

Ins Innere schauen

Ins Innere schauen

Um nicht ins Innere zu schauen,
da verbauen
manche Blumenköpfe
Ranken, Girlanden und auch Zöpfe.
Das Intime zu bekleiden,
den Blick ins Tiefste zu vermeiden,
ist scheinbar von Natur.
Geheimnisse bleiben nur,
wenn Letztes wird versteckt
und Blöße sich bedeckt.
Ins Innere zu schauen,
das braucht Vertrauen.
Finale Schleier lösen
im Guten wie im Bösen
passiert mitunter nicht.
Wahres erblickt kein Licht.
Wie weit wird Seele offen?
Ehrlichkeit macht betroffen.
Verborgen bleibt manch Rest,
den Mensch nicht fliegen lässt. Weiterlesen