Schmale Pfade

Pfad

Schmale Pfade

Der schmale Pfad
Nicht immer grad
Braucht oft nicht viel
Bis an ein Ziel.
Auf Schritt und Tritt
Geht Vorsicht mit.
An den Seiten
Da begleiten
Zaun und Hecken
Manche Strecken.
Ich setz den Fuß,
und dabei muss
ich sicher sein
dass Bein für Bein
inmitten bleibt –
die Richtung treibt.
Schau in der Spur
Nach vorne nur.
So mit der Zeit
Wird Schmales breit
Vom Rande her
Da wächst das Mehr.
Wo vieles läuft,
Besuch sich häuft,
da zeigt sich oft,
nicht unverhofft,
dass aus dem Pfad
ein Weg nun ward.
Wenn Pilger jetzt
Die Strecke schätzt,
und er bald merkt
was ihn hier stärkt.
Er wandert weit.
Bescheidenheit
Ist sein Kumpan
Auf seiner Bahn –
Beim stillen Gang
Oft wochenlang.
Am Wegesrand
blüht Blumenband.
Manch Einzelbaum
bringt Schattentraum.
Ein Pilgerpfad
Ist Seelenbad,
wird Findungsweg
mit Gnadensteg. Weiterlesen