Gerhard Laukötter's Blog

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Der Teich steht still Der Teich steht still – ob ich das will oder auch nicht – schwindendes Licht schläfert die Lebensfreude ein. Es reift der Wein tief ins rubinenhafte Rot Der Herbst sucht sich sein Lot. Meine Frösche gehen auf Tauchstation. An Sommerresttagen kommen sie noch schon ins goldene Sonnenspiel zurück – genießen gern so spätes Glück. Mosaikjungfern haben fast ausgetanzt. Wer sich bis dato nicht fortgepflanzt, wird die Zukunftstür hinter… Weiterlesen

Am Moorsee Novemberfahles kaltes Licht Aufs Wasser fällt, wo es sich bricht. Faschinenreste ragen stumm Am Uferrand vom See herum. Kein Windeshauch lässt Wellen rollen. Kupferne Binsenhalme wollen Nicht einmal augenblicklich zittern. Das Birkengelb will nur verwittern. Ganz fern erkenn ich Silhouetten Da bilden Wasservögel Ketten. Gedämpftes Quaken schallt herüber – Die Sicht zum Ufer dunstig trüber. Es sind wohl Enten, die dort rasten. Die schwachen Klänge ja die passten Wohl einzig… Weiterlesen

Krach im Garten Ein Garten wird erst zur Idylle, Ist es dort Mucksmäuschen so stille. Man muss die Blätter rascheln hören – Das Finkens Lied darf keiner stören. Der Flatterflug der Großlibelle Ist knisternd laut grad an der Stelle, wo sie über den Wassern steht. Nur eine leichte Brise weht, die lässt das Schilfrohr zärtlich flüstern vielleicht ist es auch nur ein Wispern. Wenn eine Hummel düst zur Blüte, dann dröhnt der… Weiterlesen

Lärmbrei Weil nun die schöne Märzensonne So herrlich warm den Lenz belacht, Da nutze ich mit aller Wonne Die Liege, die mir Muße macht. Wie ich so in das Helle schaue, merk ich so Lautes um mich rum. In meinen Ohren da verdaue Ich viel Geräusche und Gebrumm. In meiner Nähe zwitschert leise Die Heckenbraunelle im Sopran. Viel frecher ist da doch Frau Meise – Sie schimpft recht barsch mit ihrem Mann…. Weiterlesen

Viel Lärm um Ruhe Seit wir irgendwann geboren, Kriegen wir es auf die Ohren. Der erste Krach kommt schnell herbei Vollendet das Geburtsgeschrei. Was wir im Leben alles hören, sind neben guten Kinderchören auch Lärm, der uns gar nicht gefällt, denn immer lauter wird die Welt.