Gerhard Laukötter's Blog

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Bosmina longirostris Nur ein halber Millimeter misst der Krebs, dies Weihertier. Winzig größer sind die Väter Mütter schaffen 0,4. (mm) Doch sie treiben massenhaft oben in der Wasserhaut. Mit der Filterbeine Kraft wird Geschwebe dort verdaut. Rüsselartig ausgezogen wächst der Kopf zur Nase fast. Diese ist recht krumm gebogen bis zu dem Antennenast. Nur ein Auge dient zum Sehen ist ein großer schwarzer Fleck. Advertisements

Kinderreich Frosch, Libelle, Wasserfloh – fertig ist der Tümpelzoo. Nur wenig Wasser reicht schon aus fürs fröhlich feuchte Freudenhaus. Mit warmer Sonne reich beschienen das lockt die Mücken, Wasserbienen. Bald auf dem Wasser herrlich tanzen die jungverliebten Wasserwanzen. Den Grasfrosch drückt schon früh die Lust. im Februar nimmt er zur Brust sich seine Fröschin hier am Teich und flirtet bis zum ersten Laich. Auch Molche spielen Kavaliere zur Hochzeit lasterhafte Tiere. Mit… Weiterlesen

Eiskunstwerke Den Winter hielt ich für vermisst. Seit Tagen buntes Blühwerk sprießt, als ständ der Lenz längst in der Tür begleitet mit viel Fluggetier. Doch über Nacht da kam die Kälte, die plötzlich Eis in Räume stellte. Die klare sternenreiche Nacht hat Winterschönheit uns gebracht. Ich lauf zum Teich hinten im Garten und kann den Anblick kaum erwarten. Vorm Jahr stand ich hier höchst verzückt, war durch den Frost so hochbeglückt. Ich… Weiterlesen

Nebulöses Von Erlenhänden eingefasst hält sich versteckt der kleine Weiher. Als leichteste von aller Last schwebt über ihm ein Nebelschleier – weich über schwarze Spiegelhaut. Wo feuchte Dünste flauschig küssen, solange bis es Wasser taut, wo Spinnenfäden lange wissen, wie Tröpfchen hängen perlgesäumt, da kann Natur verweilen. Im fahlen Morgenschwaden klebt manch nachtgekühlter Wassergruß. Verschlafener Binsen wirkt verträumt. Beträufelt schwimmt die Wassernuss.

Der Frühling lutscht Der Frühling lutscht am Eis vom Teich Seine Zunge leckt und löst es weich. Die klare Nacht lässt Wasser frieren. Kristalle gläsern schön verzieren mit neuen Mustern Eiseshaut. Bis alles zauberhaft ausschaut. Zum Mittag hin schmilzt etwas Eis. Das Sonnenlicht kaum richtig heiß doch es besiegt auf Zeit den Frost. Vom Frühling kommt nun täglich Post. Was nächtens noch so grad erfror, im Tageslauf Gestalt verlor, das ist ein… Weiterlesen

Der Teich steht still Der Teich steht still – ob ich das will oder auch nicht – schwindendes Licht schläfert die Lebensfreude ein. Es reift der Wein tief ins rubinenhafte Rot Der Herbst sucht sich sein Lot. Meine Frösche gehen auf Tauchstation. An Sommerresttagen kommen sie noch schon ins goldene Sonnenspiel zurück – genießen gern so spätes Glück. Mosaikjungfern haben fast ausgetanzt. Wer sich bis dato nicht fortgepflanzt, wird die Zukunftstür hinter… Weiterlesen

Blutweiderich Rotviolette Blütenlanzen verströmen süßlich Sommerduft. Um den Weiderich eng tanzen beglückt Insekten durch die Luft. Weißlinge flatternd landen auf dem reichen Blütenstand. Auch Kleine Füchse fanden dieses schöne Nektarland. Zitronenfalter sind längst da saugen hungrig frische Säfte. Ein buntes Augenfalterpaar sammelt hier mal neue Kräfte.

Von Frosch zu Frosch Der eine sitzt da wie versteinert der andere wirkt fast wie verkleinert. So hocken sie im Wasserbett posieren dort wie auf dem Set. Erkennt der Kleine wohl den Riesen – oder den Trick den reichlich miesen? Das Monstrum ist aus dünnem Ton. Der echte braucht kein Mikrofon. Wie hässlich glotzt das Dekotier Doch etwas Kitsch den brauchen wir. Das Original im grünen Rock hat wenig auf den Großen… Weiterlesen

Im Fenster vom Ufer Ein kleines Uferfenster nicht einen Meter groß was ich darin erblicke, das ist schon fast famos. Ein Grashalm lautlos zittert. Die Samen sind bald frei. Ein Seggenblatt zerknittert daneben klingensteif schießen die Irisblätter gehörig aus dem Sumpf. Fettglänzende Samenleiber sind prall und gänzlich stumpf. Die Lotuslippenblüten verstreuen ihr Buttergelb. Auch ihnen reifen Tüten, die Zukunft für sie hält. Das Mädesüß ist aufgestiegen. Noch knospen Blüten rund. Drei Tage… Weiterlesen

Sei ein Frosch! Sei ein Frosch, dann darfst du quaken. Auf einer Seerose kannst du parken – garantiert im Sonnenschein! Sei ein Frosch, dann darfst du springen. Manche Sprünge fesch gelingen und die bringen auch was ein: wie ein fettes Insektenbein. Sei ein Frosch, dann darfst du tauchen tief durchs Reich der Unterwelt. Fauler Schlamm kann ziemlich schlauchen. Unten bist du selten Held. Sei ein Frosch, dann darfst du freien. Bräute warten… Weiterlesen