Gerhard Laukötter's Blog

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Menschenleer Menschenleer, keine Straße, kein Haus – wie sieht denn dieser Fleck nur aus? Doch hinter mir steht so mancher Bus, aus denen ergießt sich Menschenfluss. Dort staunt der Reisende nicht schlecht: denn die Natur scheint ziemlich echt. Hier oben kann der Mensch kaum bauen. So dürfen Augen hier noch schauen, was die Natur aus Bergen macht, wenn vorher ein Vulkan gekracht. Kein Strauch, kein Baum lässt sich erspähen, was wir wie… Weiterlesen

Inszenierte Idylle Attraktionen – sie stehen im Reiseführer fett gedruckt. Ein Besuch soll sich immer lohnen. Im Halbstundentakt eine Busladung Pauschalreisender guckt. Ein Hordenführer sagt, seinen Spruch zum tausendsten Mal scheinbar ohne sichtliche Qual. Hier in Santana werden typische Häuser besucht. Jeder, der den Ausflug gebucht, weiß bereits aus dem Prospekt, die Häuschen sind reetgedeckt. Sehr adrett wirken sie hübsch angemalt. Alles hat die EU mit Fördermitteln bezahlt.

Ruhe vor dem Sturm Aufgereiht wie an der Schnur genießt man häuslich hier Natur. Derweil ist keine Ferienzeit, deshalb regiert noch Einsamkeit. Die Insel wartet auf Touristen baut dafür solche Wohlfühlkisten. Wird es bald warm im Monat Mai, ist es mit Ruhe schnell vorbei. Mit Kind und Kegel wird gesonnt. Die Burgenbauer machen Front. Die Muschelsammler schwärmen aus – belagert ist nun jedes Haus. Wie Ölsardinen eng gepackt – die Haut bleibt… Weiterlesen

Angekommen Angekommen sind die Boote Liegen nun am Anker fest. Blaue Farben, grüne, rote färben bunt dies Hafennest. Auszufahren auf die Meere, Fische fangen reich im Netz, dass die Arbeit uns ernähre und was bleibt – auch für den Rest. Diese alten Krabbenschiffe wirken fast wie Spielzeug schon. Sind auch heut im Männergriffe – für die Mühen wenig Lohn. Jede Ausfahrt mehrt die Sorgen. Wind und Wetter spielen mit. Schwieriger wird jeder… Weiterlesen

Im Reisefieber Zwei Seelen leben in der Brust Hier sesshaft sein – dort Reiselust. Nomadentum kennt man dazu, wenn Menschen kommen nie zur Ruh. Zu Fuß, zu Pferd oder mit Segel Gereist wurde mit Kind und Kegel. Doch lange waren die Betuchten, die ganz allein die Ferne suchten. Ob sie nun Goethe, Humboldt hießen, sie konnten Reisen früh genießen. Wer unten mehr im Staate diente, nur ein paar Taler grad verdiente, der… Weiterlesen