Gerhard Laukötter's Blog

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Mückenzucht Dem Formelspruch „Wasser ist Leben“ Dem kann man wirklich Recht nur geben. Ein Eimer Wasser klar und rein, der wird nicht lang alleine sein. Die Regentonne, die zum Gießen Wird uns vielleicht sogar verdrießen, wenn schon nach allzu kurzer Zeit ´zig Mücken machen sich dort breit. Man glaubt es nicht nach ein paar Wochen Bin ich von ihnen gar gestochen. Mein Wasservorrat bringt mir Frucht In einer miesen Mückenzucht. Werbeanzeigen

Unterm Seerosenblatt Wenn Sonnenkraft Stillwasser wärmt, Erscheinen große Blätter. Auf diesen bald ein Grünfrosch lärmt im frohen Maienwetter. Seerosenblatt zeigt sich erst rot, wird später dann ergrünen – Dient vielen Tieren als ein Boot. Den kleinsten wie den Hünen. Am Sonnendeck da ist viel los – Gibt Streit um beste Plätze. Dabei ist doch die Fläche groß Für viele Ruhegäste. Die Unterseite von dem Blatt Ist auch begehrt zum Weilen. Was hier… Weiterlesen

Makrozoobenthos Wer im fließenden Wasser am Boden sucht, die Tiere da unten mal preist – dann verflucht – Wer mit Keschern und Sieben und Kennerblick Den Bachlauf inspiziert so Stück für Stück, der muss wohl ein neugieriger Forscher sein mit Stiefeln oder Wathosen an seinem Gebein. Er wirbelt Substrate im Wasserstromlauf Und sammelt die Drift mit Netzwerken auf. Was sich von der Welle nicht fort spülen lässt, sitzt unter Steinen und haftet… Weiterlesen

Gonocephala Als Schleicher über Stock und Stein Kriechst du so butterweich umher. Die Augen stechen ganz gemein So groß und schwarz wie dunkler Teer. Dein Body ist recht flachgedrückt. Mit graugrünbraunen Farben Die Haut ist spärlich nur geschmückt. Am Rücken zieren Narben.

DEM SCHMERZ GEWIDMET Was fließt denn da im steinern Bett – Als grau schwarz schlimme Brühe? Des Emschers totes Flussskelett Erkennt man nur mit Mühe. Wo früher Fische ohne Zahl Die Wellen flink durchschwammen, da trifft Herr Abschaum Frau Fäkal: Kloake zu verdammen!

Köcherfliegen lügen nicht! (… auch wenn man ihre Röhre bricht) Im kühlen Tal hör ich es rauschen. Ein frischer Bach er jauchzt und springt. Ich will dem Wellenspiele lauschen, das so viel Kraft ins Wasser bringt. Hier Fels, dort Holz, da Kieselsteine Der junge Bach spielt frech damit. Als gäb’s die Welt für ihn alleine, reißt Loses, Leichtes einfach mit.

Feenspiegel Ein Sonnenstrahl ins Wasser sticht. Doch Schmerzen bleiben fern. Es spiegelt hell sich alles Licht Der Quelle wie ein Stern.