Weidegänger

Weidegänger

Mit einer Schafherde oder Ziegen
auf andauernde Weltreise zu gehen
spart viel Kerosine, die beim Überfliegen
der Kontinente durch die Lüfte wehen.
Sich nur von dem zu ernähren,
was die Orte der Begegnung mir bieten,
sich gegen die Globalisierung zu wehren
weder ein Haus besitzen – oder mieten,
das wird von 1 000 Menschen nicht einer wollen.
Reiche leisten sich kostenlos die Armen.
Stickoxidgiftige Autos, die auf Straßen rollen,
kennen mit Klimaschutz wenig Erbarmen.
Abseits davon lässt ein Schäfer seine Herde ziehen.
Seine Hunde helfen ihm dabei, die Tiere zu hüten.
Anderswo Menschen über Grenzen fliehen,
aus Ländern, in denen Hass, Gewalt, Fanatismus wüten.
Die letzten Schäfer sind überall willkommen.
Sie wirken eher wie ein Stück lebendiger Geschichte.
Wie viele von den Flüchtlingen werden aufgenommen?
Entscheiden darüber Politiker oder deren Gerichte? Weiterlesen