Gerhard Laukötter's Blog

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Sonnengoldregen Seit einer Stunde ist die Sonne wach verschenkt ihr Licht dem neuen Tag. Das Meer wellt ziemlich morgenträge, als ob kein Wind im Äther läge. Ein graues, loses Wolkenband raubt meinen Blicken den Verstand. Gelbgoldene helle Strahlenstreifen durch Wolkenspalten leuchtend greifen. Sekundenschnell wechselt dies Spiel. Wo gerad noch Licht aufs Wasser fiel, erlischt die Macht von allem Feuer. Doch nebenan bricht schnell ein neuer Strahl vom Sonnenball ins Meer. Werbeanzeigen

Umwölkt Kaum etwas ist veränderlicher als eine Wolke auf der Flucht. Ihre Körperform immer unsicher die Endgestalt wird stets gesucht – ohne dass sie je gefunden wird – weil sie sich ständig selbst verliert. Zwischen dem, was mancher Himmel nennt, und unserem Boden, wo wir stehen, ein Wolkenmeer die Sonne trennt, die wir milchglasig dann nur sehen. Die Geburt der Wolke liegt im Meer. Da kommt unendlich Wasser her. Verdunstet hebt es… Weiterlesen

Ein kalter Wind So grauenvoll dies Wolkenmeer Am Himmel jagt es wasserschwer. Ein kalter Wind fegt mein Gesicht Dezembermorgen ohne Licht. Wohin ich blicke, wirkt es Leer Das nasse Laub am Straßenteer Hat seine Ruhe dort gefunden. Brennnesselruten rau zerschunden Das letzte Blattgrün angefroren Zeigt hässlich welke schwarze Ohren Ein gräsern Kraut ganz ausgebleicht Nur Lebensferne aus sich zeigt. Der Wind bringt Wasser wilde Wellen Die Wegespfützen werden Stellen, Wo Springfluten im… Weiterlesen

In den Wolken Weißt du wie viel Wolken ziehen Windgetrieben am Firmament? Manche gleiten, andere fliehen Keiner alle Formen kennt. Zart wie ausgezupfte Watten – Gewitterschwarz und blitzerschreckt Bringen sie uns so viel Schatten, Wie der Himmel sich bedeckt. Ganz geboren aus dem Nichts Wachsen sie ins Grenzenlose. Sind Akteure jeden Lichts Wechseln ständig ihre Pose. Schäfchenwolken bilden Herden. Weißer Flaum in Sphären schwebt. Wenn sie schwer und dunkel werden, wird ihr… Weiterlesen

Expressionismus Maisacker im Feldgehölzrahmen Lässt Fantasien eher lahmen. Alltägliche Allerweltskultur Findet müdes Interesse nur. Heute zeichnet als Scherenschnitt Dieses Ensemble die Szene mit. Am Abend des zweiten Juni Um neun Uhr da sah ich sie: Farben, die explodierten Und mich in der Stärke verwirrten. In noldischen Wolkengewittern Begann ein Farbmeer zu zittern.