Gerhard Laukötter's Blog

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Gibt es das geniale Herbizid? Partielle Pflanzenlosigkeit ein Saatbeet ohne Konkurrenzen ein Wirkstoff mit kürzester Halbwertzeit wird fast zum Spiel ohne Grenzen. Die Wunderdroge Glyphosat kann jeden Aufwuchs hemmen. Bekannt geworden als Roundup soll es all Unkraut dämmen. Es wirkt auf jedem grünen Blatt was nicht genmanipuliert. Die Pflanzen sind bald matt und platt, denn Leben hier verliert. Die ganze Welt kennt Glyphosat: die Wunderwaffe der Chemie. Wer dieses Herbizid in Händen… Weiterlesen

Bodenfurchtbarkeiten Wenn ich den Erdboden genauer betrachte, bekomme ich es mit dem Fürchten zu tun. Über lange Zeit im Leben ja da dachte ich, das Erdreich würde noch gut in sich ruhn. Luft wie Wasser schienen mir weit mehr bedroht. Der Boden funktionierte in Wald und Feld – fast überall. Doch die schleichende, zerstörende Bodennot wird vielleicht zum bösesten Zukunftsknall. Die schlimmste aller Furchtbarkeiten bleibt seine Versiegelung, wenn Boden verschwindet für immer… Weiterlesen

Vom Baufieber zum Bodentod Historisch niedriges Hypothekenzinsniveau macht viele Bauwillige stark und froh. Wozu noch staatliche Abschreibmodelle? Selbst mit stattlichem Baugeld geht Abzahlung auf die Schnelle. 400 000 neue Wohnungen werden pro anno gebraucht, in denen schnellstmöglich der Schornstein raucht. Bagger scharren mit den Schaufeln, Kräne recken sich. Nach verkürzter Bauplanung kommt erster Spatenstich. In vielen Städten scheint das Baufieber ausgebrochen. Es wird viel vom Neubau im Grünen gesprochen. Eine Firma zu… Weiterlesen

Sperrfristen Ach wie ist doch der Herbst so schön. Jeder kann die Natur noch blühen sehen. Jetzt wenn vom Baum die letzten Blätter stürzen, Güllearomen die Martiniluft würzen. Bis Mitte November darf auf Grünlandflächen die deftige Sprache der Düngung noch sprechen. Die Güllebunker müssen für den Winter geleert. Das widrige Wetter eine späte Ausfuhr versperrt. Das Wiesengras zur Zeit fast frühlingsgelaunt ist über die Nahrung mehr als erstaunt. Mit winterlicher Kälte gehen… Weiterlesen

Vom Maise befreit… Vom Maise befreit sind Ackerflächen, des Häckslers Maul wollte sie alle. Scharfe Zähne reife Kolben zerbrechen Es kaut die Ernte bald das Vieh im Stalle. Der Mais stand einsam oft mit sich geklont. Kein Gesellschaftspflänzchen fand bei ihm Asyl. Vorm Herbizid blieb keines hier verschont – Die brachte Bauer mehrfach fies ins Spiel. Der heiße Sommer stieß die geilen Pflanzen in neue Höhen – düngerhochgedopt. Am Acker selten Mücken… Weiterlesen

Stickstoff Wir müssen Felder gut bestellen. Dort wachsen unsere Nahrungsquellen. Kartoffeln, Roggen und der Weizen Sollen uns mit Energie beheizen. Auf Weiden grasen Küh und Rinder. Das ist auf jeden Fall gesünder, als Schweinemast in großen Ställen, wo Tiere sich sehr eng gesellen. Auch Puten, Hähnchen, Suppenhuhn Haben mit Fleischkonsum zu tun. Da ganze nennt man Landwirtschaft, die Qual(n)itäten täglich schafft. Wer vom Getreide möglichst viel Zur Reifezeit dann ernten will, der… Weiterlesen

Bald ruht die Erde Was von dem Maisfeld übrig blieb, Zerhäckselt unterm Messerhieb, Kommt bald schon unter Egg und Pflug. Zu Ende geht der Erntespuk. Der Acker liegt zur Winterszeit Ganz ohne ein Bedeckungskleid. Er fröstelt, friert tief in der Krume Sah ein Jahr lang gar keine Blume. Monateviel bis Anfang Mai Zeigt sich die Erde nackt und frei. Im Wäldchen neben solchem Feld Herrscht eine völlig andre Welt. Hier schmiegt sich… Weiterlesen

Verluste Der Häcksler kommt – greift sich den Mais Das Feld entblößt sich leer. Es schließt sich hier kein Lebenskreis Zurück bleibt Stümpfemeer. Der Mais wuchs richtig güllegut Bringt Biomasse satt. Was sich im Boden regt und tut ? – Steht auf dem andren Blatt. Die Landwirtschaft braucht Höchstertrag – Erst recht, wenn Preise sinken. Die Ökologie kaum jemand mag – Weil Euros selten stinken. Hier Boden krank, dort gar verbraucht Natur… Weiterlesen

Wieder eine Maisterleistung Im späten April erst gesät – Das ist eigentlich sehr spät – Kommt das Maiskorn in die Erde, Dass kein Frost es mehr gefährde. Im warmen Mai aufgegangen, Mit dem Wachsen angefangen Zunächst noch durchaus mit Maß Doch dann gibt die Pflanze Gas: Wenn die Sonne schön scheint, Der Himmel gut weint, Will der Mais heftig sprießen, Fängt bald an zu schießen. Ist der Sommer schön schwül Und es… Weiterlesen

Maisbrand Dem vielen Mais auf Landschaftsflächen Dem möchte man das Genick schon brechen. In Gedanken wünscht man ihm die Pest, Eine Seuche, die ihn kümmern lässt. Heut Morgen fand ich am Maisfeld Einen Kolben, der war arg entstellt. Ich dacht es wär ein Mutterkorn, das wulstig wächst zu einem Horn.